Sonntag, 16. Oktober 2016

Ruta 2 nach Panambi

Nun ging´s weiter auf unserer Fahrt Richtung Iguazu.  Es nieselte leicht und so war unsere Weiterfahrt nicht sehr spektakulär. Das einzige Highlight der Fahrt war der Stopp bei "La Alemana". Ein Geschäft direkt an der Straße. Es wurde über viele Km angekündigt und machte einen auf pseudodeutsch mit Dirnmädl und Milchkuh in der Einfahrt.





1883 wurde das Geschäft gegründet. In Colonia Alemana haben sich 14 Familien aus Deutschland und der Schweiz (Katholiken und Evangelische) zusammengetan und die Gemeinde besteht nun aus ca 500 Mitgliedern. Das Geschäft war vollgestopft mit "deutschen" Sachen. Die Lebensmittel waren alle mit "La Alemana" gekennzeichnet. Es war zwar nicht billig aber die Qualität war auch gut. Wir haben das beste Dulche de leche seit unserer Ankunft vor einem Monat gekauft.

An der Kasse standen mehrere junge Damen, die die Ware zusammengerechnet haben,  kassiert hat aber der alte "Partiarch". Köstlich. Nach einem kleinen Einkauf ging es weiter. Nach kurzem hielten wir wieder Ausschau nach einem Nachtstandort. Nach Guaviravi bogen wir nach links in die Pampa. Die Straße war schrecklich. Wir fuhren 30 km auf dieser Schotterpiste, bis wir völlig genervt waren. Zu guter Letzt fanden wir aber doch noch ein schönes Plätzchen neben der Straße.


Es begann wieder leicht zu nieseln und wir bauten unser Vorzelt auf. Es war ungemütlich und kalt, so dass wir schon gegen 20.30 Uhr ins Zelt kletterten. Gegen 21.30 Uhr schliefen wir schon, als plötzlich ein oder zwei Reiter ankamen. Ein Reiter rief irgendetwas von muchachos, adelante, manana, mi casa. Dann entschuldigte er sich und ließ uns tranquillo. Wir waren völlig verblüfft und konnten die ganze Situation nicht einordnen.
Am nächsten Morgen wollte Theresa unbedingt zu seinem Casa, aber, da wir weder wussten welches Casa noch ob er uns wirklich eingeladen hatte, fuhren wir weiter.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen