Donnerstag, 8. September 2016

Punta Ballena und Punta del Este


Endlich hatten wir heute wieder besseres Wetter, was wir natürlich gleich ausgenützt haben. Wer in Südamerika etwas auf sich hält, kommt nach Punto del Este. Wenn man sich keine Villa leisten kann, verbringt man zumindest seinen Urlaub hier. Neben den tollsten Villen liegen im Hafen teure Privatyachten vor Anker. 

Auf dem Weg dorthin fahren wir erst nach Punta Ballena. Ich habe in unserem Reiseführer gelesen, dass man einen tollen Blick auf die Skyline von Punto del Este hat und ein bekannter Maler Jorge Páez Vilaró hier ein eigenwilliges Haus "Casa Pueblo" gebaut hat. Als erstes fahren wir an die Landzunge um einen ersten Blick auf die Skyline zu werfen. Im Hintergrund auf dem ersten Bild sieht man aber schon die Casa Pueblo (der riesige weiße Bau)





Etwas klein die Skyline 


Dann war der Besuch in der Casa Pueblo angesagt



Wir hätten pro Person 240 Pesos zahlen müssen, nachdem wir etwas unschlüssig da standen, meinte die Dame am Empfang, Theresa müsse nichts zahlen. Nachdem uns aber knapp 1000,- Pesos, also  32 Euro zu viel für die Besichtigung des Hauses gewesen wären und wir wieder gehen wollten, mussten plötzlich nur Paul und ich zahlen und die Kinder durften umsonst rein. 15,- Euro waren akzeptabel ;)


Das Haus war riesig und verfügte neben dem Privaten Teil über ein kleines Café, ein Hotel, ein kleines Kino und einen kleinen Ausstellungsraum und natürlich einen Verkaufsraum.










Alles in allem muss ich sagen, ist dieser Maler, der mir bis jetzt nichts gesagt hat, recht interessant. Gerade in den 60er Jahren ist er viel gereist und hat Bekanntschaften auf der ganzen Welt mit den Wichtigen aus Kunst, Film und Politik gemacht. Außerdem hat er "Wände und Mauern" bemalt ebenfalls auf der ganzen Welt. Das "Casa Pueblo" hat er mit der Hilfe seiner Freunde angeblich selbst gebaut. Ach ja noch eine kleine Anmerkung am Rande seine Frau heißt Annette. 
Einer seiner Söhne war bei dem bekannten Flugzeugabsturz in den Anden 1972 dabei, als eine Gruppe 70 Tage im Schnee überlebte (zumindest ein Teil). Sein Sohn war bei den Überlebenden.

Nach diesem doch ineressanten Abstecher ging es dann nach Punto del Este. Wir sind die Rambla entlang gefahren, sind in einem Restaurant eingekehrt und konnten auf der Terrasse speisen.  Nun musste man neben dem geschäftigen Treiben am Yachthafen noch "La Mano" (1981) eine Plastik am Strand besichtigen.


Da waren wir anscheinend nicht die einzigen. Eine Gruppe aus Paraguay und eine Taekwondo Gruppe hatte das gleiche Ziel.






Jetzt muss ich leider noch eine unliebsame Erfahrung von heute schreiben. Wir fuhren auf dem Heimweg durch Maldonado, als wir in dem Gewirr der Einbahnstraßen zu weit in die Kreuzung fuhren und wieder ein Stück zurücksetzen mussten. Der Hintermann hupte und wir fuhren weiter. Nach 10 Minuten Weiterfahrt kam ein Auto hinter uns her mit Warnblinkern an und wollte uns hupend zum Stehen bringen. Anfangs wollten wir einfach weiterfahren, weil wir nicht wussten, was er wollte. Aber dann fuhren wir rechts ran. Er kam aus dem Auto und beschimpfte uns wüst, wir wären ihm rein gefahren und müssten nun die Reparatur bezahlen. Wir hatten von einem angeblichen Zusammenstoß nichts bemerkt, ferner war am Auto rein gar nichts zu sehen. Nach einigen Schimpftiraden, die wir Gott Lob nicht verstanden haben, stieg er dann doch wieder in sein Auto und wir fuhren weiter. Auch wenn nichts passiert war, die Laune war erst einmal dahin. 


Doch der schöne Sonnenuntergang brachte uns wieder auf andere Gedanken.


Ein Schrecken kommt aber nie allein, so war es natürlich auch heute. Zuhause angekommen ging Theresa in ihr Zimmer und, nachdem sie sich mit ihren Brüdern mal wieder gestritten hatte, sperrte sie sich in ihr Zimmer ein. Dies geschah so schwungvoll, dass der Türknauf abging und sie sich nicht mehr befreien konnte. Das wäre ja nicht schlimm, wenn nicht alle drei Fenster ihres Raumes mit einem Gitter versehen wären.  Nun begann eine gut einstündige Rettungsaktion. Jetzt kann man ja wieder schmunzeln, aber in dem Moment verging uns das Lachen. Paul probierte in den anderen Räumen, ob man den Schließmechanismus mit einem Messer aufbekommen könnte, was problemlos ging. Also bekam Theresa ein Messer in die Hand, ich zog von außen, um das Schloss zu entlasten und Paul stand vor Theresas Fenster und gab genaue Anweisungen. "Du musst das Messer ganz schräg halten und du musst am Schließblech vorbei. Siehst du den Schließer?" - "Ja ich sehe ihn." -"Das Schließblech!" - "Ich bin doch daran vorbei." - "Probier´s nochmal. Theresa, du machst das gut!"- "Der Schließer rührt sich aber nicht. Nach unendlich langer Zeit war die Theresa so wütend, dass sie mit aller Wucht den Türknauf wieder auf die Halterung drückte und auf einmal ging die Tür auf. Gott Lob!!!
Ich hatte inzwischen schon die Immobilientante aktiviert. Es war man gerade 22 Uhr.
Paul stellt fest, dass bei Theresas Tür der Schließer nicht einfach aufzudrücken war. Theresa hatte dabei keine Chance.
So ging ein aufregender Tag zu Ende!!

Mittwoch, 7. September 2016

Piriapolis

Am 04.09. haben wir einen Ausflug nach Piriapolis, dem zweit größten Badeort in Uruguay, unternommen. Nachdem wir mal wieder etwas spät losgefahren sind, war unser erster Weg in ein Restaurant zum Mittagessen. Wir haben uns für das La Rotonda entschieden. Alle waren sehr freundlich und das Essen war akzeptabel.


Anschließend wollten die Kinder an den Strand und ich wollte mir das Hotel Argentinia, das älteste Hotel am Platze, ansehen.



Im Reiseführer wurde es als absolut sehenswert angeführt. Es ist wirklich ein prächtiger Bau, an dem der Zahn der Zeit aber schon sehr genagt hat. Ich habe mir noch den Empfang angesehen und war etwas enttäuscht. Bis zum Pavillon von Herrn Eifel bin ich gar nicht mehr gekommen. 


Die Kinder hingegen hatten einen Mordsspass! Sie haben gleich Freundschaft mit einem herumstreunenden Hund geschlossen. Er hat es sichtlich genossen, dass sie mit ihm gespielt haben!


In Uruguay gibt es wahnsinnig viele herrenlose Hunde. Die meisten sind lieb und schießen sich jedem an, der sie bemerkt. Dieser schöne Kleine war von uns ganz angetan und Pauli hätte ihn am liebsten adoptiert.


Hier sieht man neben Max und Theresa den Gründer der Stadt, Francisco Piria.


Nach der Stadtbesichtigung ging es noch etwas am Strand entlang. Hier hatte es vor einiger Zeit auch furchtbare Regenfälle gegeben und alles war überflutet bzw. Straßen und Strände teilweise weggeschwemmt worden.





Leider sind die Menschen in Uruguay noch nicht so umweltbewusst wie bei uns. Alles liegt voll Müll, die Straßen, die Gärten und auch der Strand. Und glaubt mir, nicht alles sieht so malerisch aus wie dieses alte verrostete Fass!



Die Kinder waren mehr als begeistert. Theresa jagt den Wellen hinterher....


.... und die Jungen fühlen sich wie Bergsteiger


Abends noch ein kleines Feuer. Es sieht sehr kuschelig aus, aber viel Wärme ging nicht davon aus, da das Holz zu feucht und zu groß war. Was will man machen.


Sonntag, 4. September 2016

Unsere erste Nacht im Auto

Wie ich euch schon geschrieben habe, hat das Abholen des Autos unendlich lange gedauert. Ich war in der Wohnung, die nach ca einer Stunde aufgeräumt war. Paul hat bereits die ganze Woche geunkt, dass wir nur noch einen Teil des Autos bekommen würden. Man kann sich vielleicht vorstellen, wie mit jede Stunde mulmiger wurde. Doch was lange währt, wird endlich gut!!!!

Wir beluden das Auto mit unseren Koffern, was bedeutet hat, dass die Kinder gestapelt wurden, da die Koffer auch noch auf die hintere Sitzbank mussten. Laut Seabridge war ca. 20 km außerhalb der Altstadt ein Campingplatz, bei dem man Wasser und Gas tanken könnte. Also fuhren wir gegen 18 Uhr los. Man darf dabei nicht vergessen, es ist hier Winter und die Sonne geht einfach gegen 19 Uhr unter!! Bis wir also die Stadt verlassen hatten, war es schon ziemlich dunkel. Auf gut Glück fuhren wir von der Ruta 5 ab. Wir mussten nach La Paz, das natürlich nicht mehr angeschrieben war. An einer großen Tankstelle ließ sich Paul den Weg erklären. Die Straße runter, dann rechts und die 4. wieder rechts. Das werden wir schon finden. Auch wenn wir uns bei den vieren verzählt hatten fanden wir den Weg. Mittlerweile war es stockdunkel. Nun bräuchten wir nur noch Hausnummer 2448 finden. Es war total einfach, wir blieben stehen als wir WoMos im Garten fanden. Aber keine Hausnummer, keiner ging ans Telefon und drei große Schäferhunde im Garten. Nach längerem Hin und Her fanden wir einen vermeintlichen Grundstückszugang. Wir beschlossen noch etwas Essen zu gehen. Gegen 22 Uhr kamen wir wieder zu unserem "Campingplatz". Das Aufstellen des Dachzeltes stellte sich im Dunkeln als nicht so einfach dar. Auch mussten die Schlafsäcke erst mal im Kofferraum gefunden werden. Die Heringe fürs Dachzelt blieben gleich verschwunden. Pauli und Max machten es sich im Auto gemütlich, dabei sind natürlich die beiden riesigen Koffer nicht zu vergessen, die immer noch auf der Rücksitzbank standen. Wir anderen drei kletterten ins Dachzelt. Nach 10 Minuten tat es einen Knacks und wir hatten den Eindruck, dass etwas knickte. Oh Gott! .... und das am ersten Tag ;)
Nach dem Ausklappen des Dachzeltes hatten wir es nicht richtig eingerastet, so dass es leicht knickte. Theresa hatte Angst, dass wir mit dem Auto umfallen würden, was natürlich nicht geschah. (Heute können wir schon darüber lachen...) Wir haben es dann nochmals richtig eingerastet und schon war alles in Ordnung.

Am nächsten Morgen brauchten wir 1,5 Stunden zum Zusammenfalten und waren mega genervt. Ich habe sogar vergessen ein Foto von unserem Standort zu machen. Ohne Frühstück, ohne Wasser und schlimmer noch ohne Gas mussten wir uns auf die Weiterfahrt machen. Herr Mella vom vermeintlichen Campingplatz war am Morgen kurz bei uns und meinte, dass wir nicht auf seinem Grund wären und die Nachbarn mehr als nervös gewesen waren ob unseres nächtlichen Eindringens. Ein älterer Nachbar sei sogar mit dem Gewehr auf und ab marschiert. Da hatten wir mal Glück, dass wir nicht zum Kanonenfutter wurden. Herr Mella wollte uns zwar gerne helfen, aber Gas konnte er nicht beschaffen, weil die einzige Firma, die Gasflaschen nachfüllte am Samstag geschlossen hatte. Auch hatte er keine Sanitäranlagen, was für einen Campingplatz dann doch etwas ungewöhnlich ist.

So begann unsere Tour mit unserem Monster.... Wir wollten auf den nächsten richtigen Campingplatz um alles neu einzuteilen und reisefertig zu machen. Ja.... wir suchten und suchten und haben nun ein Haus am Meer gemietet. Es ist toll, hat gut 70 qm und ist völlig ausgekühlt.




Wir haben einen Kamin, das Holz ist aber super feucht und wir haben viel Mühe ein Feuer zu bekommen.


Unsere Küche mit Essbereich



Unser Fuego... mehr oder weniger!!



Unser Auto - der lange Weg

Wie ihr vielleicht schon auf Facebook gelesen hat, haben wir unserer Auto mittlerweile bekommen. Jetzt möchte ich euch kurz schreiben wie wir es bekommen haben.

Als erstes brauchen wir von der Migracion ein Certificado de Llegado. Wir haben uns da um 8.30 in eine Schlage vor dem Gebäude gestellt. Direkt vor uns war ein schweizer Ehepaar, das ebenfalls auf ihr Schiff gewartet hat. Um kurz nach 9 hat sich dann die Tür geöffnet und man begab sich zum Schalter mit den Nummern. Ich bin mir vorgekommen wie bei der Zulassungsstelle!
Wir waren D 26. Wir waren nun gespannt, wie lange das dauern würde. Ein paar Nummern wurden aufgerufen, ohne dass jemand kam und so waren wir nach ca. 10 Minuten am Schalter. Die Dame war sehr nett, tippte Pauls Namen in den PC und schickte uns zum Zahlen. Hier mussten wir uns wieder anstellen. Paul wurde dann als Paul Michael (englisch ausgesprochen) aufgerufen. Michael wurde anscheinend als Nachname erfasst. Nach 191 Pesos hatten wir dann die Llegado.

Zweite Station war dann Grimaldi. Unseren ersten Besuch habe ich euch ja schon erzählt. Beim zweiten trafen wir auf einen Franzosen, den Paul dann später beim Auto holen nochmal traf. Wir mussten 666,- Dollar zahlen und bekamen unsere Frachtpapiere. Eigentlich sollten wir dann zum Spediteur (eigentlich Agent, der uns für ca. 150 Dollar ohne Rechnung alles weitere abnehmen sollte). Die Dame bei Grimaldi meinte jedoch, dass wir jetzt zum Hafen gehen sollten und alles erledigt sei.  Deshalb wollte Paul das Auto dann auf eigene Faust aus dem Hafen bekommen. Was auch mit wenigen Problemen, aber mit viel Laufen verbunden war.

Nach unserem Besuch bei Grimaldi gingen wir kurz heim - ich sollte packen und Paul wollte sich auf zum Hafen machen. Mit Pauli und Theresa, die unbedingt mit wollten, stapfte er los.

Paul ging einfach beim Hafeneingang durch die Tore. Paul sagte der Dame am Eingang, dass er zu Buquebus wolle und diese ließ ihn durch. Der Franzose erzählte ihm später, dass er eine Stunde brauchte, um einen Zugangsausweis für den Hafen zu bekommen, Man muss dazu sagen, dass der Franzose einen Laufzettel hatte, was er alles machen musste. Paul ging einfach drauf los!!
Zum näheren Verstehen: Buquebus sind Schnellfähren, die einem z.B. nach Buenos Aires oder Punta del Este bringen.
Seine erste Station war Information Buquebus, Die Dame verstand nichts, hat Paul aber zum Zoll verwiesen. Aus dem Zollbüro kam eine reifere Zollbedienstete, die sich anscheinend am späten Vormittag schon ein paar Likörchen genehmigt hatte. Sie war sehr freundlich, konnte mit Paul jedoch nichts anfangen und schickte ihn schließlich wieder zur Reederei auf die andere Seite vom Hafen. Immer die Kinder im Schlepptau. Vermeintlich auf der anderen Seite wurde Paul nur wieder weiter nach ganz hinten im Hafen geschickt - gut 2 km. Nach zwischenzeitlichen und vergeblichen Fragen eines Hafenarbeiters befand sich Paul dann komplett am Ende des Hafens (Salida). Der Mitarbeiter dort hat Paul aufgeklärt, dass keine Kinder in das Hafengelände dürften und dass bei Autoimport man zum Hafeneingang müsse. Also alles wieder zurück. Nach 400 Metern hat Paul dann den Franzosen wieder getroffen und einen Schweizer. Ab dann ging es zu fünft weiter.
Die  nächste Station war dann das Depot 23, weil die korrekte Depot- und Stellplatznummer in die Einfuhrdokumente eingetragen werden muss. Bei dieser Aktion stellte der Franzose auch fest, dass sein WoMo aufgebrochen wurde (seine Fahrgastzelle hatte er verschraubt, dann sind sie einfach über ein Seitenfenster eingestiegen). Dann mussten sie wieder zurück in den Zoll, dort hat Paul erfahren, dass alle Papiere (Führerschein, Pass, Fahrzeugschein, intern. Führerschein) kopiert werden müssten. Paul ging auf die Suche....In der Touristeninfo wurde ihm gesagt, dass es hier in der Nähe keinen gäbe. Durch Zufall kam er dann zu einem Laden und weil die Kinder Durst hatten, gingen sie rein. Paul fragte nach einem Kopierer und welch Wunder, in dem Tante-Emma-Laden war einer.
Im Zoll wurden dann alle Dokumente gesichtet und dann musste er zur Hafenbehörde zum Einzahlen. Lustig war, dass Paul, der Franzose und der Schweizer immer etwas anderes zahlen mussten. Paul 341,- Dollar, die anderen mehr. Vermutlich ging es nach Fahrzeuggewicht, sagen wir mal....
Anschließend ging es wieder zurück zum Zoll, der sie in den nächsten Raum geschickt hat, welcher jedoch total abgeschottet war (Pass herzeigen und sie bekamen ein Schild Visitante), nur um zu erfahren, dass er noch nicht zuständig sei. Sie mussten wieder in die Zollstelle Buquebus, wo dieses Mal ein völlig verschlafener Zöllner ihnen ein weiteres Dokument ausgestellt hat. Damit wieder zurück und dann noch ein Dokument und damit hatten sie endlich die Möglichkeit zur Hafenbehörde zu gehen und dort ein "Orden de Trabajo" auszustellen, was die Vorstufe ist, um das Auto zu bekommen. Danach mussten wie wieder zum Depot 23, das sie ja schon kannten, dort gab es das Auto, aber nicht bevor Paul Helm und Sicherheitsweste angelegt hatte. Nachdem sie nun den halben Tag inkl. Kinder durch den Hafen gelaufen sind und das Auto ja schon besucht hatten, war jetzt die Sicherheit ganz wichtig; auch die Kinder durften das "Abholen des Autos" nicht mitmachen, obwohl sie die ganze Zeit vorher dabei waren.
Man muss nicht alles verstehen!
Auch hieß es sie sollten das Auto nochmals wiegen, was jedoch beim Auto angekommen als Blödsinn abgetan wurde und ihnen dies erspart blieb.
Das Ende des ganzen ist kurz erzählt, Paul fuhr dann einfach zum Ausgang (nach sieben Stunden), er hatte ja ein documento de salida. Die anderen fuhren nochmals zum Zoll. Ich möchte nicht wissen, was ihnen noch alles passiert ist. Vielleicht sieht man sich ja noch einmal.

Donnerstag, 1. September 2016

Das andere Montevideo

Nachdem wir ja immer noch den Luxus des WLANs haben, poste ich einfach ein bisschen mehr. Ich habe nämlich festgestellt, dass wir hier auf den öffentlichen Plätzen zwar WLAN haben, uns aber weder in fb noch in What´s App einwählen können.

Gestern (31.8.) haben wir einen Ausflug an den Strand gemacht - mitten in Montevideo. Wir wollten eigentlich nur zum Parque J. E. Rodó, der ca 4 km von der Altstadt entfernt ist.


200 m von unserer Wohnung entfernt ist bereits das Meer



Der "neue" Bus hier gehört einem Blumenhändler, Hauptsache er fährt; einen völlig restaurierten Merser haben wir auch gesehen ;) 


Solche Autos sind aber wirklich die Ausnahme!


Auf dem Weg kommen wir an einer Kirche vorbei, auf der eine deutsche Inschrift steht


Heute war hier Markt mit ganz tollen Gemüse


Endlich im Park angekommen




Der Park liegt gleich neben dem Strand



Am Strand ist eine einzige Düne. Paul und Max sind begeistert




Überall an der Strandpromenade gibt es Möglichkeiten zum Skaten, Radfahren oder Sport zu machen. Kinder, Pärchen mit und ohne Hunden tummeln sich in der Sonne



Scheeeee war´s