Mittwoch, 8. November 2017

Sanctuario del Picaflor

Gegen 13:30 trafen wir uns mit Michael und Martin in Sanctuario. Es liegt am Ende des Ortes San Miguel de Azapa und ist eine Oase mitten in der Wüste. Eine Frau hat hier einen Olivenhain gekauft und langsam Pflanzen, die es früher hier gab, wieder angepflanzt. Als Dankeschön kam der chilenische Kolibri wieder und wurde dort heimisch. Als erstes war es für die Kinder gedacht, dass sie erfahren konnten, wie es früher hier aussah. Mittlerweile ist es jedoch ein beliebtes Ausflugsziel. Am Wochenende auch mit kleinem Restaurant.






Im ganzen Grundstück befinden sich kleine Ruheoasen - hier die asiatische Ecke


Hier die andine



Stilecht mit Lama




Paul am Thron












Es war ein wunderschöner Ausflug und wir beschlossen dorthin öfters zu fahren. Auch das Treffen mit Michael und seinem Sohn war sehr nett.

Er zeigt uns anschließend noch den Waldorf Kindergarten, an dem er selbst mitwirkte und in den auch Martin geht


Theresa war schon einmal begeistert


Deutsche treffen sich!


An einem Nachmittag Anfang März kam Paul vom Baumarkt zurück und meinte ich solle mir etwas ansehen.
Ich dachte schon jemand sei uns ins Auto gefahren.

Weit gefehlt.

Auf unserer "leicht" dreckigen Heckscheibe stand: "Rufen Sie mich bitte an" dann noch eine chilenische Handynummer.

Was tut man in der Ferne, wenn man eine deutsche Nachricht bekommt. Man schreibt sofort eine What´s App.

Der Verfasser hat sich als Michael herausgestellt, der bereits seit fünf Jahren in Arica lebt. Auf seinem Profilbild war er mit seinem Sohn abgebildet.

Warum sollte man sich nicht treffen. Wir vereinbarten einen öffentlichen Ort, nämlich das Sanctuario de Picaflor (Naturschutzgebiet des Kolibris).

An einem Samstag trafen wir uns dann zum Mittagessen...

Dienstag, 31. Oktober 2017

Schuleinschreibung


Nach langem Hin und Her haben wir uns entschieden ein Schuljahr in Arica zu bleiben. Also haben wir unseren Entschluss der Schule mitgeteilt. Wenn man meint so etwas wäre einfach, der hat noch nichts von der chilenischen Bürokratie gehört.

Als erstes hatten wir einen Termin bei der Direktorin, um alles zu veranlassen. Wir waren schon froh, dass alles so einfach schien. Gedachte Linie. Die Direktorin war nicht da. Also 20 km umsonst.

Nächster Termin wurde vereinbart. Da landeten wir aber nicht bei der Direktorin, sondern im Büro für Verteilung der Schüler. Als erstes wurde uns gesagt, dass es schwierig werden würde, da alle Klassen eigentlich voll sind. Wir müssten uns als erstes an Seremi de educacion wenden. 

Natürlich machten wir das. Die Dame kannten wir ja schon und so bekamen wir sofort einen Termin. Die Damen meinte aber wir bräuchten ein Schreiben, dass die Schule uns nimmt.

Also wieder einen Schultermin in besagten Büro. Die ältere Damen mit einer fast unverständlichen rauen Stimme erläuterte mir, dass sie mir das ohne Zeugnisse und der Erlaubnis der Regierung nicht ausstellen konnte.
Nächster Termin wieder Seremi - die Dame brachte uns in ein anderes Gebäude zu Minedoc. Eine Behörde, die Hilfestellung in Schulfragen leistete. Die dortige Dame war sehr nett und stellte uns eine vorläufige Genehmigung aus. Ein Zeugnis sei von Regierungsseite nicht notwendig. Sie gab uns noch ein Formular für jedes Kind mit, das die Schule ausfüllen müsste. 
Mittlerweile war es Mitte Februar.

Also nächster Termin mit der Direktorin. Da ich aber zu dem Zeitpunkt kein Auto hatte musste ich den Termin auf den nächsten Tag verschieben, was für die Direktorin kein Problem.
Ja vor allem, da sie am nächsten Tag in den Urlaub nach Bolivien fuhr und die ganze Schule bis 21 Februar geschlossen war. Toll!! Also wieder ein Weg umsonst.

Am 21. konnten wir die Formulare in der Schule abgeben und es dauerte wieder gut eine Woche bis wir die Unterschrift der Direktorin hatten. Mit den unterschriebenen Formularen bewaffnet ging es wieder zur Mineduc. Die uns mitteilten, dass nun alles intern seinen Weg ginge und bis zum Schulbeginn am 6.3. sei alles erledigt. Perfekt!!

Wir gingen nun nocc Schuluniformen kaufen. Alles bekamen wir bis auf die Krawatten.



Der erste Schultag! Ganz aufgeregt waren die Kinder. Hätten sie sich aber sparen können, wie wir dann um 8 Uhr erfuhren. Die behördliche Erlaubnis war nämlich nicht da. Also mussten die Kinder wieder mit heim kommen.



Am nächsten Tag wieder das gleiche. Jedes Mal 20 km umsonst. Wir fuhren also wieder zur Mineduc. Zwar mussten  wieder in ein anderes Büro, aber dort wurde uns versichert, dass  am nächsten Tag alles in der Schule sei.
War es natürlich nicht. Aber die Sekretärinnen waren so genervt, dass wir jeden Morgen wieder kamen, dass sie die Kinder in ihre Klassen verteilten und meinten die Genehmigung werde schon kommen. Die nächste Woche war sie dann auch da.


So so sehen unsere drei komplett mit Schuluniform und Krawatten aus.


GESCHAFFT!!

Samstag, 14. Oktober 2017

Pauli macht seinen internat. Tauchschein (Padi)


Mit viel Elan beginnt Paul seinen internat. Tauchschein. 



Fernando, sein Tauchlehrer, ist Armeetaucher und in Arica stationiert. Er, seine Frau Gloria und seine Tochter tauchen.
Am schwierigsten ist die Theorie. Da Fernando weder Deutsch, was zu erwarten war, noch Englisch spricht, muss Pauli die komplette Theorie auf Spanisch bewerkstelligen.

Das war ein ganz schöner Brocken!!


Pauls erste Tauchversuche im Armee-Schwimmbad





Begeistert hier mit Fernando



Paul mit Tauchlehrer und seiner Tochter



Nach getaner Arbeit im Miranda mit einem Completo (Ein HotDog mit Avocadocreme)


Paul mit Fernandos Tochter bei seinem letzten Tauchen im Pool


Nun geht´s ab ins Meer





Tauchgang mit noch einem Schüler






Geschafft! Gratulation zu deinem Tauchschein und weiterhin viel Spaß beim Tauchen!!!